
Seit drei Jahren verbringen siebzehn Weiße Schwestern, Missionsschwestern Unserer lieben Frau von Afrika, ihren Lebensabend im Schöffenshof in Neunkirchen/Nahe. Sie blicken auf eine erfüllte Missionszeit zurück. An den Ruhestand denken die Schwestern dabei ganz und gar nicht.
zum Konzert mit dem Kreisseniorenchor St. Wendel am 24. Mai 2012 um 14.30 Uhr.

Die Narren aus dem Caritas SeniorenZentrum Haus am See feierten eine schwungvolle Fastnacht
Die Akteure im Caritas SeniorenZentrum Haus am See feierten Fastnacht wie in den Hochburgen und ließen das nasskalte Wetter vergessen. Hausleiterin Steffi Gebel kündigte eine bunte Mischung aus Büttenreden und Showbeiträgen an und hatte damit nicht zu viel versprochen. Mit großem Beifall wurde das Prinzenpaar, Martha I. und Johann I., alias Ehepaar Haupenthal aus dem Betreuten Wohnen, begrüßt. „Sie sind heut die Schönsten hier im Haus!“, rief das närrische Publikum.
Den Auftakt in der Bütt machte Bewohnerin Roswitha Massing. „Mir werre net jinger, der Lack der is eh ab…“, so die humorvolle Bewohnerin zum Thema Alter. In einem weiteren Vortrag erzählte Roswitha Massing über meckernde Männer und „lockere Bindungen“ beim Skifahren. Ihr Debüt in der Bütt gab Johanna Elsenaus Neunkirchen/Nahe. Als „die Chefin vom Klo im Saalbau“ erzählte sie von „Sitzungen“ und dem Alltag als Kloverwaltung. Bestens aufgelegt war auch Rosi Oberheim mit ihrer Büttenrede „Mensch Möllemann“.
Mit einer schwungvollen Tanzeinlage der Tanzgruppe 60plus aus Neunkirchen/Nahe, durften sich die Lachmuskeln des Publikums zwischendurch auch mal etwas erholen. Für ihre Tänze erhielten sie vom Narrenvolk ein dreifach donnerndes Alleh hopp und wurden außerdem mit einer lautstarken Forderung nach einer Zugabe belohnt.
Mittlerweile fester Bestandteil der alljährlichen Faschingsveranstaltung im Haus am See sind die lustigen Sketche von Hausleiterin Steffi Gebel und Mitarbeiterin Pia Dostert. Eine lustige Unterhaltung war vorprogrammiert. Der Angeklagte (Steffi Gebel) brachte den Richter vom Haus am See (Pia Dostert) mit seinen Antworten zum Verzweifeln, so dass der Richter die Verhandlung aufs kommende Jahr vertagte.
Als absoluter Höhepunkt des Vormittages entpuppte sich der „närrische Pastor“ alias Pastor Stefan End. Als er in die Bütt stieg und das Team von Hausleiterin Steffi Gebel unter die Lupe nahm gab es kaum ein Halten mehr. In seinem humorvollen Vortrag bekamen einige Haus am See Mitarbeiter, aber auch Rathaus-Sachbearbeiter alle ihr Fett weg. „Humor ist wenn man trotzdem lacht“, rief der närrische Pastor und wurde laut umjubelt.
Für die stimmungsvollen musikalischen Einlagen sorgte Alleinunterhalter Engelbert Leid. Bei Viva Espana wurde gesungen, geschunkelt und getanzt.
Gut vier Stunden beste Unterhaltung, voll gespickt mit witzigen Büttenreden, unterhaltsamen Sketchen, schwungvollen Tänzen und Schunkelliedern, das ist den Akteuren vom Caritas SeniorenZentrum Haus am See mit einem abwechslungsreichen Programm gelungen.