04.09.2019

"Ein Fingerabdruck der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes"

Doppeljubiläum bei den Weißen Schwestern unserer lieben Frau von Afrika: Seit 150 Jahren sind die weißen Schwestern für Gerechtigkeit und Frieden unterwegs, seit zehn Jahren genießen sie ihren Ruhesitz im Schöffenshof in Neunkirchen/Nahe. Am 01. September feierten im Kreise zahlreicher Gäste im Caritas SeniorenZentrum Haus am See.

Großen Grund zum Feiern hatten die Weißen Schwestern unserer lieben Frau von Afrika am 01. September im Caritas SeniorenZentrum Haus am See. Ein Doppeljubiläum sowie Ordensjubiläen von Sr. Wilhelma (70), Sr. Rosa (65) und Sr. Anna (60). Seit 150 Jahren sind die Weißen Schwestern für Gerechtigkeit und Frieden unterwegs, seit zehn Jahren genießen sie ihren Ruhesitz im Schöffenshof in Neunkirchen/Nahe. Ein festlicher Gottesdienst, den Pastor Stefan End, Monsignore Helmut Gammel, Pastor Brenner und Pastor Alois Jung (im Ruhestand) zelebrierten, eröffnete die Feierlichkeiten im Kreise ihrer Familien, Freunden, Mitschwestern, Nachbarn, Bürgermeister Andreas Veit sowie zahlreicher Mitbürger. 


„Es stellt sich Dankbarkeit ein, wenn wir an das Wirken der Schwesterngemeinschaft in Afrika denken. Jede hatte sich als junge Frau einer Aufgabe in der missionarischen Arbeit verschrieben, jede nach ihren Möglichkeiten und persönlichen Fähigkeiten“, würdigte Pfarrer Helmut Gammel aus Trier die jahrzehntelange Missionsarbeit in denen die Weißen Schwestern viel erlebt haben und Menschen durch Höhen und Tiefen begleitet haben. „Ich staune immer wieder wenn einzelne Schwestern von ihrem Einsatz erzählen. Das ist für mich eine großartige Lebensleistung, für die man vom Herzen dankbar sein kann.“


Auch Regionaloberin Elisabeth Biela begrüßte die Festgemeinde und fand anerkennende Worte: „150 Jahre ist eine lange Zeit. 150 Jahre versuchen wir in Afrika ein Stück Fingerabdruck der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes zu hinterlassen“, dankte sie ihnen für ihren Dienst im Ordensleben und ihre Treue. Sie verglich „Mission“ mit einem großen Orchester, in dem jeder ein anderes Instrument spielt, seine Stimme einbringt, aber in dem man gemeinsam spielt. „Die Melodie Gottes im anderen hören und gemeinsam die Melodie Gottes singen.“ Weiterhin appellierte Schwester Elisabeth Biela, nicht zuzuschauen, sondern aktiv werden, sich einzubringen, zu den Menschen zu gehen, sie dort zu suchen - wo sie sind, wichtige Dialoge mit ihnen zu führen, hinzuhören. Immer mit dem nötigen Respekt der anderen Religionen gegenüber. „Afrika ist überall.“


Seit zehn Jahren genießen die weißen Schwestern nach jahrzehntelanger Missionsarbeit ihren Ruhesitz im Schöffenshof der Caritas-Trägergesellschaft Saarbrücken (cts) in Neunkirchen/Nahe. In dieser Zeit haben sie jede Menge Hilfsbereitschaft und Sympathie aus dem Dorf erfahren. Nachbarschaftshilfe wird im Gemeindeleben großgeschrieben. „Die Weißen Schwestern haben in den letzten zehn Jahren viel segensreiche Arbeit im Haus am See geleistet. Sie haben Gottesdienste mitgestaltet, Bewohner besucht und begleitet“, dankte Hausleiterin Steffi Gebel und betonte, dass es ihr eine große Ehre war, diesen Gottesdienst gemeinsam im Haus am See zu feiern.


Nach den Gratulationen und dem Gottesdienst, den Ruth Böffel und Claudia Kirch gesanglich und musikalisch begleiteten, gab es für die Schwestern und Gäste einen Empfang sowie ein gutes Mittagessen. Es entstanden angeregte Unterhaltungen diese am Nachmittag ihren Ausklang fanden.


Hintergrund: Der Orden der Missionsschwestern Unserer Lieben Frau von Afrika wurde 1869 von Kardinal Charles Lavigerie, Bischof von Algier, gegründet. Wegen des weißen Ordenskleides wurden die Schwestern als Weiße Schwestern bekannt. Die vorwiegend in Afrika aktive Gemeinschaft versteht sich als missionarisch und zählt heute rund tausend Schwestern. Im Bistum Trier leben Schwestern, die aus Alters- und Gesundheitsgründen oder für einen Dienst in der Gemeinschaft aus Afrika zurückgekommen sind. Ihre Aufgabe sehen die Schwestern im Gebet und in der Sorge für die Menschen in Afrika. Sie setzen sich für den christlich-islamischen Dialog und gegen moderne Sklaverei ein.

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